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<pre>Das Duell mit Hertha BSC hat richtungsweisenden Charakter. Mit einem Auswärtssieg in Berlin könnte sich die Kovac-Elf im Kampf um einen Platz im Europapokal Luft verschaffen und den Abstand auf die Hauptstädter auf vier Zähler ausbauen. Bei einer Niederlage würde hingegen die Dardai-Truppe vorbeiziehen.  <p> Allerdings wäre es selbstredend zu einfach, den doppelten Rückschlag allein auf schicksalhafte Umstände zurückzuführen. Bekanntlich war es bereits für die Entlassung von AndrÃ© Schubert hauptursächlich gewesen, dass den oftmals ansehnlichen Vorstellungen ein viel zu geringer Ertrag entsprang.  <p>  In den drei Saisonen davor gelang dies den Hamburgern allerdings nicht. Da entführte Hoffenheim bei zwei Siegen und einem Remis insgesamt sieben Punkte aus dem Volkspark. In Summe hat aber der HSV in der Heim-Bilanz gegen die TSG die Nase vorne: Fünf Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen. <p> Ob die Schießbude ausgerechnet im Derby beim HSV geschlossen werden kann, darf somit bezweifelt werden, zumal die Hamburger zuletzt ihre Freude am Tore schießen entdeckt haben: Nach zwei Treffern gegen Dortmund, trafen sie nun zwei Mal gegen Hoffenheim. <p>  Seither wechseln Sieg und Niederlage in der Liga einander regelmäßig ab. In Hannover könnte dies nun aber ein Ende nehmen.  </pre>


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<pre>Vor allem das Offensivspiel ist verbesserungswürdig — trotz des Hallerâ€™schen Traumtores. Schließlich hat die Eintracht erst sechs Treffer erzielt — so wenige wie keine andere Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte.  <p> Zur Erinnerung: 61 Tore hat Werder in der abgelaufenen Saison erzielt. Nur die vier Champions-League-Teilnehmer oder -Qualifikanten Bayern München, RB Leipzig, Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim erzielten mehr.  <p>  Die Hessen haben seit der Winterpause ein großes Problem mit dem Toreschießen: gerade einmal ein Treffer gelang durchschnittlich pro Rückrundenpartie – zu wenig, um sich vom Abstiegskampf fernzuhalten. <p> In Dortmunds letzten 13 Heimspielen gegen Frankfurt ging das „Über 2,5“ zwölf Mal auf. Unabhängig vom Austragungsort gab es in den vergangenen 15 Duellen nur drei Mal weniger als drei Treffer. Zudem gewann der BVB zehn der letzten elf Heimspiele gegen die Adler. <p>  Schließlich lagen diese in den letzten sieben direkten Vergleichen nie nach 45 Minuten zurück — und nahmen gleich in vier dieser sieben Duelle einen 1:0-Vorsprung in die Pause mit.  </pre> 


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<pre> Die Vergangenheit spricht klar für die Berliner. Zwei Spiele gab es bislang erst zwischen Hertha BSC und dem SV Darmstadt – beide hat Hertha gewonnen. Das erste war 2006 im DFB-Pokal (1:0 nach Verlängerung in Berlin), das zweite im Dezember mit 4:0.  <p> Eine in Sachen Torgefahr extrem überschaubare Angelegenheit kündigt sich zudem beim Comeback der in höchster Abstiegsgefahr schwebenden Hertha an.  <p>  Tore sind das Salz in der Suppen und essenziell für unsere Over/Under Kombiwette. Deshalb starten wir den 29. Spieltag der Bundesliga mit großen Tor-Erwartungen in der Partie zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt. <p>  Am vergangenen Wochenende vermochte es die Bayer-Elf wieder einmal nicht, den Überhang der Spielanteile in einen Sieg umzuwandeln. Vielmehr bestraften die Knappen die Leichtfertigkeit der Gastgeber und gingen in Führung. Erst in der Schlussphase kamen die Rheinländer durch ein Eigentor zum verdienten Ausgleich. <p>  Nach fünf Niederlagen in Folge gegen den kommenden Rivalen komme ich letztendlich nicht umhin, die Elf von Christian Streich als klaren Favoriten in die Partie zu schicken.  </pre>


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<pre> Folge: das Team von Maik Walpurgis rangiert weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz…  <p> Zwar kehrte die Mannschaft von Niko Kovac mit dem jüngsten 3:1-Erfolg gegen den FC Augsburg umgehend in die obere Tabellenhälfte zurück; bis auf weiteres sehen sich die Frankfurter aber auch weiterhin in die Rolle des Jägers gedrängt.   <p> 8 Siege, 8 Remis und 7 Niederlagen sind absolutes Mittelmaß, genauso wie das Torverhältnis (35:33). <p>  Diese Erkenntnis mutete am vergangenen Wochenende gleich noch einmal etwas bitterer an, weil eigentlich die gesamte Konkurrenz für die Westfalen kickte: Da sich aus den Top 6 nur der FC Bayern aufrecht hielt, hätten die Borussen von einem Dreier in ganz besonderer Weise profitiert.  <p> Dabei mutet es jedoch freilich wie ein Luxus-Problem an, dass sich der Sport-Club mittlerweile über Unentschieden in der Fremde ärgert: Noch in den ersten Monaten der Spielzeit hatten sich die Freiburger in den gegnerischen Stadien meist gänzlich chancenlos präsentiert.  </pre>


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<pre> Langfristig dürften in erster Linie die Auswärtsspiele darüber entscheiden, ob sich der Sport-Club auch weiterhin an jener Erfolgssaison orientiert: Während sich die Heimstärke dauerhaft als ein verlässlicher Begleiter erweist, lässt der Aufsteiger auf Reisen noch zu oft etwas liegen.  <p> Da die Elf von Markus Weinzierl unter der Woche zudem beim SV Sandhausen einen ordnungsgemäßen Sieg einfuhr, freuen sich die Knappen nun schon über so etwas wie einen kleinen Lauf — dem aber bereits in Köln ein schnelles Ende mit Schrecken droht.  <p>  Bei meiner Risiko-Variante komme ich noch einmal auf den bis dato völlig überforderten Aufsteiger aus fürth zurück: <p>  für die Serie von sieben Pflichtspielsiegen hatte sich die Elf von Thomas Tuchel in dem Abschnitt zwischen den letzten beiden Länderspielpausen ein zusätzliches Sternchen zur fälligen Bestnote verdient: Schließlich wurde dank dieses Laufs selbst der Rückstand auf die Bayern auf fünf Zähler reduziert.  <p> Somit gilt es für die 96er am 29. Spieltag im Heimspiel gegen Werder Bremen den Negativ-Trend zu stoppen und endlich wieder zu punkten.  </pre>


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